Schlechte Aussichten für Österreich: Hochsommer lässt weiter auf sich warten
- Am Wochenende kommen wieder Regen und Gewitter
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Schäden in Steiermark und Niederösterreich

Das hochsommerliche Wetter, das die meisten Österreicher herbeisehnen, lässt weiter auf sich warten. Gegen Ende der Woche ist wieder mit Regenfällen und Gewittern zu rechnen, erklärte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Dienstag.
Mittwoch und Donnerstag bliebe das Wetter freundlich und warm, das Wochenende werde wieder unbeständig und es bestünde die Gefahr von Regenschauern und Gewittern, so die ZAMG. Das langersehnte Sommerwetter bleibt also aus.
Die österreichische Bevölkerung sei übersensibilisiert, was das Thema (Un-)Wetter betrifft. Die Unwetter der vergangenen Wochen seien nichts Außergewöhnliches, sondern eigentlich alljährlich, sagte ein Meteorologe der Hohen Warte in Wien der APA. Auch die Niederschlagsmenge sei für diese Jahreszeit nicht besonders hoch.
Stark im Einsatz war in den vergangenen Wochen jedenfalls die Blitzortung. "Am Montag gab es in ganz Österreich 11.156 registrierte Blitze. Besonders häufig traten diese in Niederösterreich zwischen Langenlois und Eggenburg auf", sagte Gerhard Diendorfer, Leiter des Austrian Lightning Detection & Information System (ALDIS) zur APA am Dienstag.
ALDIS dient zur Erfassung der Gewitteraktivität in ganz Österreich. Acht so genannte Impact-Sensoren, die in ganz Österreich verteilt sind (Bad Vöslau, Dobersberg, Niederöblarn, Fürstenfeld, Eggelsberg, Nötsch, Schwaz, Hohenems), messen die Blitzintensität.
"Ein Blitz ist wie eine Sendeantenne, er schickt Impulse aus, diese können aus bis zu 1.000 Meter Entfernung empfangen werden. Die acht Sendestationen sind speziell getrimmt, sie melden die Richtung aus der ein Signal kommt. Der Schnittpunkt dieser Wellen ist dann die Quelle des Blitzes", erklärte Diendorfer.
In einer großen Datenbank werden die Blitzdaten archiviert, was eine Analyse des Gewitterverhaltens über mehrere Jahre ermöglicht.(apa/red)
