China wird Reiseziel Nummer 1: Ab 2020 rechnet man jährlich mit 130 Mio. Gästen
- Heuer wächst der Tourismus um 20 bis 30 Prozent
- Immer mehr Gäste aus Österreich im Reich der Mitte

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Chinesen haben nötiges Kleingeld zum Verreisen
Die Volksrepublik China wird sich in den kommenden 15 Jahren laut Prognosen der Welttourismusorganisation WTO zum größten Tourismusmarkt der Welt entwickeln. Bis 2020 werde China mit geschätzten 130 Mio. Ankünften von ausländischen Touristen weltweit das beliebteste Reiseziel werden, vor Frankreich (106 Mio. Ankünfte) und den USA (102 Mio. Ankünfte).
Die Einnahmen aus dem Tourismus sollen bis 2020 auf 330 Mrd. Euro steigen, was acht Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) entsprechen würde. Auch aus Österreich reisen immer mehr Gäste nach China.
Heuer Zuwüchse von 20 bis 30 Prozent
Der chinesische Tourismus hatte nach dem Rekordjahr 2002 u.a. durch den Ausbruch der Lungenkrankheit Sars 2003 und 2004 erhebliche Einbrüche verzeichnet. Heuer würden Zuwächse von 20 bis 30 Prozent bei den Touristenankünften verzeichnet, 2006 könnte erstmals wieder das touristische Niveau von 2002 erreicht werden, sagt TUI China-Vorstand Li Huiyang. Wachstumsimpulse erhofft man sich auch von den Olympischen Spielen 2008 in Peking und der Weltausstellung 2010 in Shanghai.
100 Mio. Touristen
2005 werden knapp 100 Millionen Touristen den mit 1,3 Milliarden Einwohnern bevölkerungsreichsten Staat der Erde bereisen. Nur knapp mehr als 13 Millionen davon kommen allerdings aus dem Ausland, der Rest sind Gäste aus Hongkong, Macao und Taiwan. Aus Österreich bereisen derzeit laut TUI rund 60.000 bis 70.000 Gäste pro Jahr das Reich der Mitte, Tendenz steigend.
Zahlreiche Sehenswürdigkeiten
China bietet seinen Besuchern eine Fülle von Sehenswürdigkeiten, darunter die Große Mauer, aufstrebende Wirtschaftszentren wie Shanghai, die Verbotene Stadt in Peking, die Hügellandschaft in Guilin oder die Terrakotta-Armee in Xian. Das Land weist mehr als 30 Unesco-Weltkulturerben auf. (apa/red)
