"Das Telefon wird sterben": Skype-Chef sieht schwarz für die Zukunft des Festnetz
- Zennström: Internet sei viel effizienter als Telefon
- Gratistelefonie finanziert sich über Zusatzdienste
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In zehn Jahren wird niemand mehr fürs Telefonieren bezahlen. Diese Prognose macht Niklas Zennström, Chef und Mitbegründer von Skype, dem führenden Anbieter von Gratissoftware für Internettelefonie. "Das Telefon wird sterben. Es ist eine 125 Jahre alte Technologie. Das Internet ist einfach viel effizienter als das Telefon", meint Zennström.
Für die Telekomkonzerne gebe es aber auch eine gute Nachricht: Um über Skype oder andere Internettelefon-Anbieter telefonieren zu können, braucht man einen Breitband-Internetanschluss. "In zehn Jahren werden alle Haushalte einen solchen haben", so die Prognose des Skype-Chefs in der Wirtschaftszeitung "Cash".
Skype erziele Gewinne, weil Kunden zusätzliche Dienste benutzten, die etwa Telefonate über Skype mit einem Gesprächspartner ermöglichten, der nicht Skype benutzt.
Zennström war bereits an der Lancierung der Musiktauschbörse Kazaa beteiligt. Telefonieren übers Internet mit Skype funktioniert ähnlich wie Kazaa. Wer sich anmeldet kann sich gratis mit anderen Skypern unterhalten. Der Computer wird zum Telefon. Er muss dazu mit Mikrofon und Kopfhörern ausgestattet werden. (apa/red)
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