Terrorexperten: "Truppen-Einsatz in Afghanistan erhöht Terror-Risiko"
- Peter Scholl-Latour und Berndt Thamm in NEWS: Österreich gerät durch BH-Einsatz ins Jihad-Visier
·Italien verschärft Kontrolle an Grenzen
Strenge Vorkehrungen wegen Terrorgefahr
·Italien: Großrazzia
gegen Islamisten
200 Durchsuchungen im ganzen Land angeordnet
·Neue Terrordrohung gegen Dänemark
Al Kaida: 2. Warnung seit
London-Terror publiziert
·Vierter London- Attentäter identifizert
Polizeichef: Jetzt Suche nach den Hintermännern
·Telefonate und SMS sollen Hinweise geben
Aufzeichungen werden länger gespeichert
·ALLE BILDER: Der London-Terror!
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Tage des Schreckens
·Nach Terror: "Tief geschockt & entsetzt"
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auf die London-Anschläge
·Hintergrund-Info:
Das ist die Al Kaida
Terror-Netzwerk 1989 von Bin Laden gegründet
·Chronologie: Terror seit dem 11.9.2001
Die schwersten Attentate der letzten Jahre
Im Interview mit der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS warnt der deutsche Terror-Experte Berndt Thamm: "Es kann sich kein europäisches Land in Sicherheit wiegen. Das trifft auch auf jene Länder zu, die keine Truppen im Irak haben. Viele Staaten sind in der Afghanistan-Schutztruppe ISAF engagiert. Auch das könnte man aus Sicht der Jihaddis instrumentalisieren und ein Engagement dort mit einem Anschlag rächen wollen." Berndt Thamm ist Autor des Mitte August erscheinenden Buches, "Al-Qaida", das die neuen Strategien der Terror-Organisation analysiert.
Islam-Experte Peter Scholl-Latour kommt im NEWS-Interview zu dem gleichen Schluss: "Auch Österreich gerät in Gefahr", so Scholl-Latour: "Die ersten Terror-Ziele in Europa werden natürlich jene Staaten sein, die sich am stärksten an der Seite Amerikas im Irak engagiert haben. Österreich ist im Irak nicht mit Truppen präsent, aber in Afghanistan heizt sich der Partisanen-Krieg wieder an. Deutschland hat dort Truppen, Österreich entsendet demnächst Truppen. Beide Länder könnten so zum Ziel werden."
Ab Herbst soll ein 100 Mann starkes Kontingent des österreichischen Bundesheeres die Sicherheit rund um die Wahlen in Afghanistan mit unterstützen. Laut Innenministerium erwartet man allerdings, dass aufgrund der geringen Truppenstärke eine Gefährdung Österreichs nicht zu erwarten sei.
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