Tour der Leiden ist für Glomser zu Ende: Österreicher gibt auf der zehnten Etappe auf
- Nach 75 von 178 Kilometern ab ins Mannschaftsauto
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Im Massensprint. Lance Armstrong weiter in 'Gelb'
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Lance Armstrong siegt. Ullrich 3., Totschnig 26.
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Nach einem Sturz war bei der 9. Etappe Schluss
Den starken Leistungen der österreichischen Radprofis in den Massensprints der ersten Woche der Tour de France folgte auf der ersten Bergetappe eine Ernüchterung. Gerrit Glomser gab am Dienstag auf der 178-km-Fahrt von Grenoble nach Courchevel (2.004 m) vor dem ersten der zwei Anstiege überraschend auf und Georg Totschnig verlor mehr als sechs Minuten. Der Gerolsteiner-Kapitän ist weit von der Vorjahrs-Form (Rang sieben) entfernt.
Glomser musste bei seiner dritten Tour-Teilnahme so wie im Vorjahr vorzeitig die Segel streichen. Erneut waren die Folgen einer Sturzverletzung der Grund. "Ich habe überhaupt keine Luft mehr bekommen, ich hatte vom Start weg Probleme", sagte der Lampre-Fahrer im Trikot des ÖRV-Meisters. Mehrfache Konsultationen des Tourarztes brachten keine Linderung, die erhoffte Behandlung durch den Chiropraktiker des CSC-Teams am Ruhetag war von CSC-Teamchef Bjarne Riis nicht genehmigt worden.
Eine Rippenverletzung von einem Sturz bei der Georgia-Tour hatte Glomser an den Vortagen zwar geschmerzt, aber nicht daran gehindert, Pläne für Mittwoch zu schmieden. Da hätte der Salzburger ähnlich wie im Vorjahr auf der Fahrt über den Galibier (2.645 m) , das "Dach" der Tour, früh attackieren wollen. Stattdessen reiste er enttäuscht in die Heimat zurück. "Schade, denn meine Form wäre sehr gut gewesen", meinte Glomser. (apa/red)
