Mix aus Routine und Jugend: OSV-Dutzend nimmt Schwimm-WM in Kanada in Angriff
- Markus Rogan: "Montreal Schritt nach ganz oben"
- Übrige OSV-Herren kaum Chancen auf Medaillien

·Schwimm-WM: Das rotweißrote Aufgebot!
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·Schwimmen: Porträt
von Markus Rogan!
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Rückenschwimmer Nr. 1!
·Schwimmen: Mirna Jukic im WM-Porträt!
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Brust nicht zu schlagen!
·Fabienne Nadarajah im WM-Porträt!
Die Wienerin fühlt sich im Delfin-Stil am wohlsten!
·Rogan mit Chancen auf die Europarekorde
Rogan sagt: "Aber nicht Ziel meiner Karriere"
·WM-Turm-Synchron: Richter/Reiff Siebente
Verbesserten ihren Austro-Punkterekord
Der bedeutendste internationale Schwimm-Höhepunkt seit Olympia in Athen beginnt am Sonntag mit den Weltmeisterschaften in Montreal. Das zwölfköpfige österreichische Aufgebot stellt sich als eine Mischung aus Routiniers wie Markus Rogan oder Anja Richter sowie Nachwuchshoffnungen wie Nina Dittrich oder Veronika Kratochwil dar. Das heimische Hauptinteresse gilt den Schwimmern, deren Bewerbe in der zweiten WM-Woche auf dem Programm stehen.
Die größten OSV-Hoffnungen trägt wie vor elf Monaten in Athen Rogan, für den zweifachen olympischen Silbermedaillen-Gewinner stellen die Titelkämpfe einen weiteren Schritt zur absoluten Spitze dar: "Der Sinn meiner restlichen Karriere ist, ganz nach oben zu kommen. Denn ein WM-Titel fehlt mir noch. Wenn ich nach meiner Karriere nie Nummer eins der Welt gewesen bin, dann wird man über mich sagen, dass ich immer ganz gut, aber nie der Beste war."
Neben Rogan kaum Chancen auf Medaillen
Von den übrigen OSV-Herren sollte nicht zu viel erwartet werden. Sebastian Stoss soll bei seiner ersten WM noch lernen, Dominik Koll orientiert sich noch am Mittelfeld der Krauler und bei Maxim Podoprigora ist nach seinen Problemen mit der Limit-Erbringung vorerst abzuwarten. Im vierköpfigen Feld der OSV-Schwimmerinnen gibt es hingegen mit Mirna Jukic und Fabienne Nadarajah zwei Hoffnungsträgerinnen auf Final-Einzüge.
Für Jukic ist das auch das vorrangige Ziel, darüber hinaus will sie sich nicht zu viel Druck machen. Nadarajah ist schon auf Grund der Weltranglisten-Position ein Tipp für den Endlauf: "Ich bin über 50 m Delfin Achte. Über 50 m Rücken wäre das Semifinale ein Traum." Geht man nach ihrer heuer geschwommenen Zeit, ist für die 20-Jährige freilich auch im Rückensprint mehr möglich. "Aber da bin ich noch zu unkonstant", schränkt Nadarajah ein.
Zukunftshoffnungen in Rot-weiß-rot
Marilies Demal und Dittrich haben ihren Saison-Höhepunkt schon ab Donnerstag bei der Junioren-EM in Budapest. Demal wird dabei auf die 50 m Rücken verzichten, um zeitgerecht einen Flieger nach Kanada zu bekommen. "Bei der WM würde ich gerne Bestzeit schwimmen", erklärt die 15-Jährige. Damit könnte für sie das Halbfinale im Delfin-Sprint möglich sein. Für Dittrich wäre das über 200 m Lagen nur bei einer wesentlichen Verbesserung ihrer Top-Marke möglich.
(apa/red)
