Jagd auf Terror-Drahtzieher von London: Spur der Polzei nach Pakistan erhärtet sich
- Verdächtige wahrscheinlich Kontakt zu Attentätern
- Pakistantische Behörden kennen Drahtzieher
·London: Verdächtiger
nicht das Bombenhirn?
Kairo sieht keine Verbindungen zu Al Kaida
·Bomber in Jugend-Zentrum angeworben?
Zeuge: "Endlose lange Treffen" der Attentäter
·BILDER des London-Attentäters Hussain!
Klicken: Terrorist kurz vor dem Bombenanschlag
·ALLE BILDER: Der London-Terror!
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Tage des Schreckens
·Hintergrund-Info:
Das ist die Al Kaida
Terror-Netzwerk 1989 von Bin Laden gegründet
·Chronologie: Terror seit dem 11.9.2001
Die schwersten Attentate der letzten Jahre
·INFO-GRAFIK: Terror- Anschläge in London
Übersicht: Wo die Explosionen stattfanden
Bei den Ermittlungen zu den Londoner Terroranschlägen erhärtet sich die Spur nach Pakistan. Die Polizei in Lahore erklärte am Dienstag, sie habe mehrere islamistische Extremisten festgenommen, die möglicherweise Verbindungen zu den mutmaßlichen Attentätern hatten. Aus Polizeikreisen verlautete, die Festgenommenen gehörten zwei verbotenen extremistischen Gruppen mit Verbindungen zum Terrornetzwerk Al Kaida an.
Die drei Verdächtigen pakistanischer Abstammung, die bei den Anschlägen vom 7. Juli selbst ums Leben kamen, hatten im vergangenen Jahr die Hafenstadt Karachi besucht. Mindestens einer von ihnen soll sich kurzzeitig an einer Religionsschule aufgehalten und ein Mitglied einer pakistanischen Untergrundgruppe getroffen haben. Die mutmaßlichen Attentäter könnten ihren "Mentor" dort getroffen haben, verlautete aus pakistanischen Sicherheitskreisen.
Laut einem Bericht der "Times" kennen pakistanische Behörden den Namen eines Briten, der möglicherweise als Drahtzieher hinter den Londoner Anschlägen steckt. Medienberichten zufolge ist ein Brite pakistanischer Herkunft mit mutmaßlichen Verbindungen zu Al Kaida mehrere Wochen vor den Anschlägen nach Großbritannien eingereist und hat das Land am 6. Juli wieder verlassen.
Der "Daily Mirror" berichtete unterdessen, der vierte der mutmaßlichen Attentäter habe versucht, die Wirkung seines Sprengsatzes mit Parfüm zu intensivieren. Jermaine Lindsay soll demnach eine große Menge Parfüm in Metallflaschen gekauft haben, um durch den Alkohol die Explosion möglicherweise noch zu verstärken und die umherfliegenden Splitter als Schrapnell zu nutzen.
(apa/red)
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