Islamische Gruppen zunehmend radikaler: Anschläge auch in Österreich möglich
- Verfassungsschutzbericht 2005 warnt vor Gefahren
- Innenministerium: Keine erkennbare Bedrohung
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Selbst wenn es keine unmittelbare Bedrohung gibt: Prinzipiell besteht auch in Österreich die Gefahr von Anschlägen durch islamistische Gruppen. Das ist zumindest im Verfassungsschutzbericht 2005 nachzulesen. Es sei eine zunehmende Radikalisierung islamischer Gruppen zu erkennen, die potenziell zu Anschlägen innerhalb und außerhalb von Österreich motiviert werden können.
Die Terrorgefahr in Österreich sei zwar relativ gering, die Zunahme des Ermittlungsdruckes seitens der Nachbarstaaten kann jedoch zu einer Verlagerung der Bedrohung nach Österreich führen, heißt es laut Ö1-Mittagsjournal im Bericht.
Besonders auffällig: Österreich soll von Extremisten und mutmaßlichen Terroristen als Rückzugsgebiet genutzt werden, eine Tendenz, die sich immer weiter verstärke. Dennoch sieht man im Innenministerium kein erkennbares Bedrohungspotenzial.
Laut Innenministeriums-Sprecher Rudolf Gollia ist die Szene bekannt und setze sich zum Teil aus Asylwerbern und Personen zusammen, die nicht abgeschoben werden können, weil ihnen in der Heimat die Todesstrafe droht. Diese Personen würden beobachtet, es gebe aber keine Hinweise auf Straftaten.
(red)
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