Erster BZÖ-Bürgermeister: Josef Jury setzt sich gegen VP-Kandidaten in Gmünd durch
- Oranger erhielt in Stichwahl 52 Prozent der Stimmen
- Gorbach sieht Erfolg von "guter, bürgernaher Politik"
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Josef Jury (B) ist neuer Bürgermeister der Oberkärntner Stadt Gmünd. Der BZÖ-Kandidat setzte sich am Sonntag in einer Stichwahl mit 52 Prozent der Stimmen gegen seinen Hans-Peter Obereder (V) durch.
Beim ersten Wahlgang vor zwei Wochen hatte keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit erzielt. Die für die SPÖ angetretene Heidi Penker hatte den Einzug in die Stichwahl nur um wenige Stimmen verfehlt. Die Nachwahl des Gemeindechefs war notwendig geworden, weil Hermann Gabriel sein Amt mit 31. März dieses Jahres zurückgelegt hatte.
Gorbach: Erster BZÖ-Bürgermeister als "Zeichen und Ansporn"
Die erfolgreiche Stichwahl von Josef Jury in Gmünd sei nicht nur ein persönlicher Erfolg des ersten BZÖ-Bürgermeisters, sondern "zeigt auch den richtigen Weg - nämlich mit unermüdlichem Einsatz voranzugehen und mit guter Sachpolitik zu überzeugen". Mit diesen Worten reagierte der geschäftsführende BZÖ-Bündnisobmann und Vizekanzler Hubert Gorbach auf die Wahl von Josef Jury (B) zum neuen Bürgermeister der Oberkärntner Stadt Gmünd.
Wie die Wahl bewiesen habe, würden politische Erfolge nicht von Umfragen oder Meinungsforschern gemacht, sondern von "guter, bürgernaher Politik", sagte Gorbach laut Aussendung am Sonntag. "Ich bin mir sicher, dass für die kommenden Landtagswahlen das Beispiel Josef Jury Ansporn für uns alle sein wird. Jeder einzelne, unermüdliche Funktionär des Bündnis Zukunft Österreich hat sich dieses Signal verdient", betonte der geschäftsführende BZÖ-Bündnisobmann.
Der Landesparteiobmann der "Freiheitlichen in Kärnten"/BZÖ, Martin Strutz, zeigte sich "besonders stolz und erfreut". Kärnten habe einmal mehr gezeigt, dass gute Kommunalarbeit im Einklang mit guter Landespolitik auch belohnt werde. Dies sei auch eine "wichtige Signalwirkung an all jene BZÖ-Funktionäre, die kurz vor Wahlen stehen", sagte Strutz laut Aussendung. BZÖ-Bündnissprecher Uwe Scheuch nannte Jury ein "Vorbild". Jury beweise, dass man auch in schwierigen Zeiten mit "Engagement, Herzblut und Bürgernähe" Wahlen gewinnen könne, so Scheuch.(apa/red)
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