Das Umweltbundesamt schlägt Alarm: Ozon-Alarmschwelle in Schwechat überschritten!
- Entwarnung: Werte am Nachmittag wieder gefallen
- Anstrengungen im Freien sollten vermieden werden
Nach der Überschreitung der Ozon-Alarmschwelle von 240 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft (Einstunden-Mittelwert) Freitag Mittag gab Abteilung Umwelttechnik des Amtes der NÖ Landesregierung am Nachmittag wieder Entwarnung: In Schwechat war die Alarmschwelle mit 270 Mikrogramm klar überschritten worden.
In anderen Teilen Niederösterreichs lagen die Werte am Freitagmittag jedoch weit unter der Alarmschwelle. Bei der Messstelle Lobau-Grundwasserwerk wurden um 12.00 Uhr 182 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft registriert, in Heidenreichstein waren es zum selben Zeitpunkt 151.
Sämtliche niederösterreichische Ozon-Messstellen haben am Freitagnachmittag normale Werte angezeigt. Wie die Abteilung Umwelttechnik des Amtes der NÖ Landesregierung mitteilte, wurde die Alarmschwelle nirgends überschritten.
Auf Grund der meteorologischen Situation sei am Freitag mit keiner Überschreitung der Alarmschwelle mehr zu rechnen und ein Absinken der Ozonbelastung zu erwarten, hieß es in der Aussendung. Die Informationsschwelle - von 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft im Einstundenmittel - könne jedoch an manchen Orten Ostösterreichs noch übertroffen werden.
Starke Anstrengungen im Freien vermeiden
Ozonkonzentrationen über der Alarmschwelle können zu Reizungen der Schleimhäute und zu Atemwegsbeschwerden führen. Ungewohnte und starke Anstrengungen im Freien, besonders in den Mittags- und Nachmittagsstunden, sollten vermieden werden. Gefährdete Personen - wie Kinder mit überempfindlichen Bronchien, Menschen mit schweren Erkrankungen der Atemwege oder des Herzens, sowie Asthmakranke - sollten sich daher in Innenräumen aufhalten, in denen nicht geraucht wird.
(apa/red)
