Freitag, 22. Oktober 2010

Wenn auf der Straße nichts mehr geht: Anti-Stress-Tipps für lange Fahrten in den Urlaub

  • Oberstes Motto in der Blechlawine: Nerven bewahren!
  • ÖAMTC: Ausweichroute überlegen und Abstand halten

"Gerade auf der Fahrt in den Urlaub soll man sich nicht stressen lassen", erklärt eine Sprecherin des ÖAMTC. Gute Planung der Abfahrtszeit und der Fahrtroute ist ein Muss, Pausen und eventuelle Verzögerungen müssen eingerechnet werden.

Gerade dann, wenn man in einen Stau gerät, ist es wichtig, die Nerven zu bewahren. Die ÖAMTC-Expertin weiß, wie man die lange, eventuell "staureiche" Autofahrt in den Urlaub gut meistert:

Anti-Stress-Tipps
- Verzögerungen einplanen: Bereits vor dem Losfahren sollte man sich über das zu erwartende Verkehrsaufkommen informieren und mit möglichen Staus rechnen. Man darf die Fahrtzeit daher nicht zu knapp kalkulieren.

- Ausweichroute überlegen: Verkehrsfunk hören und bei Staumeldung auf eine andere, vom Radio empfohlene, oder eine eigens vorbereitete Alternativroute ausweichen. Das kann in manchen Fällen Zeit und Ärger sparen.

- Für gute Stimmung sorgen: Auf engstem Raum fängt man im Auto leicht an zu streiten. Umso wichtiger ist es, das Klima positiv zu halten.

- Abstand halten: Sich selbst kontrollieren ob man dem Vordermann nicht allzu dicht an der Stoßstange klebt. Auch im "Stop and Go"-Verkehr sollte auf ausreichenden Abstand geachtet werden. Zu kurze räumliche Distanz verhindert das wichtige Ausgleichen der Fehler anderer. Weitere Auffahrunfälle im Stau verlängern die Wartezeit noch mehr.

- Pannenstreifen freihalten: Der Pannenstreifen dient Einsatzfahrzeugen, um rasch zur Unfallstelle zu gelangen, oder um liegengebliebenen Fahrzeugen eine sichere Abstellfläche abseits des Fließverkehrs zu bieten. Der Pannenstreifen muss daher frei bleiben.

- Nicht versuchen, die "Zeit aufzuholen": Manche Lenker glauben, sofort nach Auflösung des Staus die verlorene Zeit durch erhöhtes Tempo wieder aufholen zu müssen. Dadurch geschehen immer wieder Folgeunfälle.

(apa/red)

22.10.2010 15:17