Komplettrückzug in den nächsten Wochen: ÖIAG geht bei voestalpine unter 5 Prozent
- Bereits 2003 wurde Umtauschanleihe ausgegeben
Der Anteil der Staatsholding ÖIAG an der voestalpine ist auf unter 5 Prozent gesunken. Dies teilte die ÖIAG am Freitag in einer Pflichtveröffentlichung im "Amtsblatt" mit. Anfang der Woche hatte die Staatsholding erklärt, dass bereits in den nächsten Wochen mit einem Komplettrückzug zu rechnen sei. "Nach Erfüllung der bereits vorliegenden Wandlungsansuchen reduziert sich der Anteil auf unter 3 Prozent", so die Staatsholding am vergangenen Montag.
Die ÖIAG hatte bereits 2003 eine Umtauschanleihe auf ihre damals noch 15 Prozent an der voestalpine begeben. Im März 2005 haben die ersten Bond-Investoren begonnen, noch vor dem Ende der dreijährigen Laufzeit (Herbst 2006) ihre Zertifikate gegen Aktien des größten heimischen Stahlerzeugers aus Beständen der ÖIAG einzutauschen. Seither wird von den ausschließlich ausländischen Anlegern laufend in Aktien gewandelt. (apa)
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