Ungünstige Wettereignisse: Admiral Sportwetten mit einem Gewinneinbruch
- Betriebsergebnis dreht im 1. Quartal in rote Zahlen
Der börsenotierte Wettanbieter Admiral Sportwetten hat im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres seine Wetterlöse zwar um 27 Prozent auf 34,36 Mio. Euro gesteigert, aber drastische Ergebniseinbrüche hinnehmen müssen. Laut dem am Mittwoch auf der Homepage des Unternehmens veröffentlichten Quartalsbericht ist das Ergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) im 1. Quartal auf 0,1 (1,51) Mio. Euro eingebrochen, das Betriebsergebnis (Ebit) drehte mit 0,72 Mio. Euro in die roten Zahlen.
Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren noch 0,65 Mio. Euro Gewinn erwirtschaftet worden. Das Periodenergebnis der ersten drei Monate betrug minus 0,97 Mio. Euro nach plus 0,42 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, geht aus der Veröffentlichung hervor.
Als wesentliche Begründung für den Einbruch werden ungünstige Umstände bei Wett-Ereignissen angeführt. "Auf Grund von für Buchmacher ungünstigen Verläufen bei einigen Wettereignissen, vor allem im Monat März, war die Wettrohertragsmarge mit 16,6 Prozent und somit auch der Rohertrag mit 5,69 Mio. (6,46 Mio.) Euro nicht zufriedenstellend", schreibt das Unternehmen. "Bereits im Monat April war aber wieder eine deutliche Erholung zu verzeichnen."
Im 1. Quartal hat Admiral zwei regionale Wettanbieter in Westösterreich neu übernommen. Erworben wurden die Hattrick Sportwetten GmbH (Salzburg) und die Arena Sportwetten GmbH (Vorarlberg).
(apa)
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