Wegen geographischer Lage und Größe: Litauen attraktivster Investitionsort in EU
- Laut CEBR-Studie vor Slowakei, Lettland und Ungarn
- Österreich belegt unter 25 EU-Staaten den 19. Platz
Litauen ist der attraktivste Standort für Auslandsinvestitionen innerhalb der EU. Das gab eine Studie des privaten britischen Centre for Economic and Business Research, die in der litauischen Wirtschaftszeitung "Verslo Zinios" veröffentlicht wurde. Litauen schneidet dabei vor der Slowakei, Lettland und Ungarn von den EU-25 am besten ab. Österreich belegt in diesem Ranking den 19. Platz.
Litauen ist seit dem vergangenen Jahr aus österreichischer Sicht der wichtigste Standort unter den drei baltischen Staaten. Laut dem für Litauen zuständigen österreichischen Handelsdelegierten in Helsinki, Johannes Brunner, beträgt das Direktvolumen bei Investitionen rund 146 Millionen Euro. Die Anzahl der operativen Niederlassungen und Repräsentanzen liegt bei etwa 40.
Als Grund dafür sieht Brunner einerseits die geographische Lage Litauens, das Österreich im Vergleich zu den beiden anderen baltischen Staaten Lettland und Estland näher gelegen ist, als auch die Größe des Landes. Litauen ist sowohl von der Fläche als auch von der Einwohnerzahl her die größte der drei Baltenrepubliken.
Brunner verwies auf ähnliche Studien aus jüngerer Zeit, in denen wiederum Estland an der Spitze genannt wird. Allgemein gilt das Baltikum wegen hohen Wachstumsraten, niedrigen Löhnen und geringen Lohnnebenkosten sowie seiner geographische Lage als für Auslandsinvestitionen innerhalb Europas besonders interessant.
Tabelle: Attraktivste Investitionsziele in Europa:
1. Litauen
2. Slowakei
3. Lettland
4. Ungarn
5. Tschechien
6. Irland
7. Polen
8. Slowenien
9. Estland
10. Dänemark
11. Luxemburg
12. Spanien
13. Großbritannien
14. Zypern
15. Griechenland
16. Finnland
17. Schweden
18. Deutschland
19. Österreich
20. Niederlande
21. Frankreich
22. Belgien
23. Portugal
24. Italien
25. Malta
(apa/red)
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