Freitag, 8. Juli 2005

Die Fahrerwechsel haben ein Ende: 2006 wird es bei Red Bull Racing keine Rotation geben

  • RBR-Pilot Christian Klien: "Hätte auch keinen Sinn"
  • Österreicher kämpft gegen Liuzzi um einen Fixplatz

Das in der laufenden Formel-1-WM-Saison von Red Bull Racing praktizierte Rotationsprinzip zwischen zwei Piloten wird es laut Teamchef Christian Horner 2006 nicht mehr geben. Das erste Cockpit des österreichischen Teams für die kommende Saison ist seit 5. Juli fix an den schottischen Team-Routinier David Coulthard vergeben, für den zweiten Platz gibt es mit u.a. Christian Klien (AUT), Vitantonio Liuzzi (ITA) oder Scott Speed (USA) jede Menge Kandidaten.

"Die Rotation ist dieses Jahr okay, aber 2006 würde es keinen Sinn machen", erklärte der Vorarlberger Klien am Rande des Trainings in Silverstone in einem ORF-Interview. Klien teilt sich in dieser Saison mit Liuzzi das Cockpit, der Österreicher war in Australien, Bahrain, Malaysia, Kanada, den USA und Frankreich am Start, der Italiener im San Marino-, Spanien-, Monaco- und Europa-Grand-Prix an der Reihe.

Klien hat bis jetzt vier Punkte, Liuzzi einen Zähler erobert. Das Saisonfinale könnte nun zum beinharten Kampf zwischen den beiden Kontrahenten werden. "Wer fährt, steht in den Sternen, es ist alles offen. Ich werde das Bestmögliche herausholen und mich präsentieren."

(apa)

8.7.2005 15:54
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