Freitag, 8. Juli 2005

Friesacher zittert um sein Minardi-Cockpit: Teamchef stellt dem Österreicher Ultimatum

  • Sponsorgelder gingen bisher nicht bei Rennstall ein
  • Manager Frank: "Sind mit Zahlungen in Rückstand"

Minardi-Boss Paul Stoddart hat dem Manager von Österreichs Formel-1-Pilot Patrick Friesacher, Thomas Frank, vor dem Start des Grand Prix von Großbritannien ein letztes Ultimatum gestellt, damit der Kärntner auch in zwei Wochen in Hockenheim im Cockpit sitzen darf.

"Wir geben keine Auskunft zu laufenden Verträgen. Doch jeder Minardi-Fahrer muss Sponsorengelder bringen. Tut er das nicht, dann fährt er nicht", betonte der Teamchef in einem ORF-TV-Interview am Sonntag.

Frank hofft, dass er von Stoddart noch ein paar Tage Zeit bekommt, um die fehlende Geldsumme für die rückständigen Zahlungen aufzutreiben, gestand aber: "Das Geld sollte eigentlich schon lange geflossen sein. Ich hoffe aber, dass wir eine Lösung finden, damit Patrick die ganze Saison für Minardi fahren kann."

Stoddart kündigte aber an, dass in Sachen zweites Minardi-Cockpit neben dem Niederländer Christijan Albers "noch an diesem Wochenende" eine Entscheidung fallen werde.

Nach dem GP in Silverstone kündigte Stoddart an, dass mit einer Entscheidung über das zweite Minardi-Cockpit frühestens am Montag zu rechnen sei. Der Australier will abwarten, ob die Sponsoren von Friesacher die ausstehenden Zahlungen überweisen.

(apa)

8.7.2005 12:28
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