NHL-Lockout vor dem Ende: Liga und die Spielergewerkschaft haben Einigung erzielt!
- Spielergehälter maximal 54% der Liga-Einnahmen
- Verdienst: Nicht über 20 Prozent der Team-Gehälter
Der Lockout in der stärksten Eishockey-Liga der Welt steht offenbar vor dem Ende. Wie die Los Angeles Times berichtet, haben sich die NHL und die Spielergewerkschaft NHLPA grundsätzlich auf eine neue Gehalts-Vereinbarung geeinigt. Sollten die zehn stärksten Mitglieder des NHL-Exekutivkomitees am Montag und anschließend die Spielervertreter die Verhandlungs-Ergebnisse bestätigen, könnte die Saison 2005/06 wie geplant im Oktober beginnen.
Die Vorsaison war wegen des Streits zwischen der Liga und den Spielervertretern komplett ausgefallen, weil sie sich nicht auf einen neuen Rahmen-Kollektivvertrag (collective bargaining agreement) einigen konnten. NHL-Boss Gary Bettman hatte daraufhin die Spieler am 15. September des Vorjahres ausgesperrt.
Der neue Vertrag sieht laut LA Times, die sich auf eine anonyme Quelle aus dem Umfeld der Verhandlungen beruft, eine Limitierung der Spielergehälter (salary cap) auf 54 Prozent der Liga-Einnahmen sowie eine 24-prozentige Reduktion bei den bestehenden Spieler-Verträge vor. Zudem darf kein Spieler mehr als 20 Prozent der Gesamt-Gehaltssumme der Mannschaft überschreiten.
Laut LA Times werden in der kommenden Saison Einnahmen von 1,8 Milliarden Dollar (2002/03: 2,1 Mrd.) erwartet. Die Gesamt-Gehälter der Teams würden zwischen 24 und 37 Mio. Dollar liegen. Fixiert wurde demnach auch, dass die NHL-Profis an den Olympischen Spielen im Februar 2006 in Turin teilnehmen können und die Liga daher eine 18-tägige Pause einlegt.
(apa)
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