Trotz drohender Sperre: Teamverteidiger Pogatetz bleibt fix bei Middlesbrough!
- 22-Jähriger berief in Moskau gegen russisches Urteil
·Pogatetz droht ein halbes Jahr Sperre!
"Rote" im Abschiedsspiel für Spartak mit Folgen?
·Pogatetz wechselt nach Middlesbrough
Teamspieler erhält Fünf-jahresvertrag in England
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Der österreichische Fußball-Nationalspieler Emanuel Pogatetz ist am Dienstag nach Moskau geflogen, um gegen ein Urteil des russischen Verbandes zu berufen, dass seine Karriere beim Middlesbrough FC behindern könnte. Währenddessen bestätigte der englische Premier-League-Klub auf seiner Website, dass der Fünfjahres-Vertrag mit Pogatetz auch bei einer möglichen Sperre aufrecht bleibt.
Der 22-jährige Verteidiger war wegen eines schweren Fouls an Jaroslaw Charitonski von Schinnik Jaroslawl, der sich dabei einen zweifachen Beinbruch zuzog, in seinem letzten Spiel für Spartak Moskau (25. Juni) für sechs Monate gesperrt worden - die Strafe soll über nationale Verbandsgrenzen hinaus gelten. Pogatetz hatte vorerst mit Unverständnis reagiert.
"Es war kein so schweres Foul, weil ich nicht von hinten angegriffen habe. Natürlich tut es mir Leid, dass er sich verletzt hat", sagte der Steirer, für den die Nordengländer rund 2,7 Millionen Euro an Bayer Leverkusen überwiesen hatten. Der Österreichische Rundfunk (ORF) strahlte am Dienstag in seiner Kurzsportsendung erstmals Fernsehbilder von dem Vergehen aus.
"Emanuel war sich anfangs des Grads der Verletzung seines Gegenspielers nicht bewusst. Jetzt ist er in Russland, um sich zu entschuldigen", sagte Middlesbrough-Geschäftsführer Keith Lamb der Klubwebsite und bestätigte im selben Atemzug, dass Pogatetz' Karriere auf der Insel nichts im Weg steht. "Der Deal ist gelaufen." (apa/red)
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