Zur Verbesserung des Anti-Terror-Kampfs: GB will EU-weit alle Telefonate speichern
- Auch Mails sollen bis zu 1 Jahr aufbewahrt werden
- Ermittlungen nach etwaigen Anschlägen damit leichter
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Zur Verbesserung des Anti-Terror-Kampfs will der britische Innenminister Charles Clarke seinen EU-Kollegen einem Pressebericht zufolge die weitgehende Speicherung von Kommunikationsdaten von EU-Bürgern vorschlagen. Sämtliche Telefongespräche und E-Mails von Bürgern der EU-Staaten sollten dem Vorschlag zufolge sechs bis zwölf Monate lang gespeichert bleiben, berichtete die britische Tageszeitung "Sunday Express".
Damit sollten Ermittlungen nach etwaigen Anschlägen erleichtert werden. Zudem solle der Zugang für Sicherheitsbehörden zu verschiedenen Datenbanken mit vertraulichen Informationen erweitert werden. Clarke wolle die Empfehlungen am kommenden Mittwoch bei einem EU-Innenministertreffen in Brüssel vorlegen.
Die Initiative sehe auch vor, die Funktion einer Liste gestohlener Waffen und Sprengstoffe sowie von Datenbanken über falsche Papiere zu verbessern, meldete die Zeitung weiter. Zudem seien darin auch Vorschläge für gemeinsame EU-weite Kriterien für eine neue Generation von Personalausweisen sowie für die Organisation von Rettungs-Großübungen auf EU-Ebene enthalten.
(apa/red)
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