Aus Rache für Attentat? Auf Moschee in London wurde Brandanschlag verübt
- Gebäude wurde leicht beschädigt, niemand verletzt
- Sprecher: Islam habe nichts mit "Feiglingen" zu tun
·Zahlreiche Moslem-Prediger im Visier
Polizei hat Hinweise auf Kontakte zu Bin Laden
·Innenminister warnt vor neuen Anschlägen
Leichen-Suche in U-Bahn-Schächten geht weiter
·Anti-Terror-Groß-Einsatz in Italien
142 Festnahmen, 7.000 Verdächtige kontrolliert
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Tage des Schreckens
·Hintergrund-Info:
Das ist die Al Kaida
Terror-Netzwerk 1989 von Bin Laden gegründet
Auf eine Moschee im Nordwesten Englands ist am Samstag ein Brandanschlag verübt worden. Die Eingangstür der Shahjalal-Moschee in einem islamischen Zentrum in der Stadt Birkenhead sei abgebrannt und es sei zu Schäden durch Rauchentwicklung gekommen, teilte ein örtlicher Polizeisprecher mit. Ein Anwohner sei wegen Rauchvergiftung behandelt worden.
Spekulationen über einen Molotow-Cocktail als Tatwaffe wollte die Polizei nicht bestätigen. Es werde nach zwei jungen Männern gefahndet, die kurz vor dem Brand in der Nähe gesehen worden seien.
Konkrete Belege für einen Zusammenhang mit der Bombenserie von London am Donnerstag mit mehr als 50 Toten und 700 Verletzten lagen zunächst nicht vor. Der Vorsteher des Gotteshauses, Abdul Munim, verurteilte die Anschläge und sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus.
(apa/red)
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