Nach London-Anschläge: Kein Bedrohungspotenzial für Österreich
- Innenministerium: Schutz für britische Einrichtungen werden verstärkt
Auch nach den Anschlägen in London gibt es für Österreich weiterhin kein erkennbares Bedrohungspotenzial, sagte der Sprecher des Innenministeriums (BMI), Rudolf Gollia, nach einem Expertengipfel am Donnerstag zu Mittag im Ressort. Die britische Botschaft und die Konsulate werden allerdings verstärkt bewacht. Auch bei Flügen nach Großbritannien werden zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen.
An dem Gipfel nahmen neben Innenministerin Liese Prokop (V) der Generaldirektor für die Öffentliche Sicherheit, Erik Buxbaum, der Direktor des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), Gert Rene Polli, Militärkommandant Divisionär Kurt Pirker, der Chef der österreichischen Spezialeinheit Cobra, Bernhard Treibenreif, sowie weitere Experten teil.
"Es wurden die Informationen für Österreich gesammelt und analysiert", resümierte Gollia. Neben der zusätzlichen Bewachung von britischen Einrichtungen werden zwei Beamte des Innenministeriums, ein Mitglied der Cobra und ein Mitarbeiter des BVT, zur Verstärkung der Sicherheit der österreichischen Botschaft in London abgestellt. (apa)
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