Streit um UN-Sicherheitsrat: Italien hat Gegenentwurf für Reform eingebracht
- Deutschland soll ständiger Sitz versagt werden
- Statt ständige Mitglieder, nur zehn auf Zeit gewählte
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Italien hat mit einigen Verbündeten einen Gegenantrag zur Reform des UN-Sicherheitsrates eingebracht, mit dem unter anderem Deutschland ein ständiger Sitz in dem Gremium versagt werden soll. Die von Italien und Pakistan geführte Ländergruppe, die sich "Vereint für Konsens" nennt, reichte am Freitagabend ihre Vorstellungen als Resolutionsentwurf beim UN-Sekretariat in New York ein. Danach soll der Sicherheitsrat ausschließlich um zehn lediglich auf Zeit gewählte Mitglieder und keinesfalls um neue ständige Mitglieder erweitert werden.
Deutschland bemüht sich hingegen gemeinsam mit Japan, Brasilien und Indien um eine Erweiterung des Rates um insgesamt sechs neue ständige Sitze sowie vier zusätzliche Sitze für zeitweilige Mitglieder. Die Debatte der UN-Vollversammlung zur Reform des Sicherheitsrates beginnt am Montag.(apa/red)
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