Freitag, 8. Juli 2005

Schwere Busunfälle in Frankreich, Belgien: Zwei Menschen gestorben, über 100 verletzt

  • Bus in Frankreich kam von der Autobahn ab
  • Belgien: Fahrzeug verunglückte auf Weg zum Airport

Bei einem schweren Busunfall in Frankreich sind am Samstag früh zwei Menschen getötet worden. 66 weitere Passagiere seien bei dem Unfall auf der Autobahn A9 nahe Agde in der Provinz Languedoc im Südwesten des Landes teils schwer verletzt worden, teilte die örtliche Polizei mit. Den Angaben zufolge befanden sich niederländische Touristen in dem Bus. Der Bus kam offenbar aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab.

Bei einem Busunglück in Belgien sind am Freitag 44 Menschen verletzt worden, sechs von ihnen schwer. Der Gelenkbus mit 56 Insassen war auf der Autobahn von Brüssel zum Flughafen Charleroi aus vorerst unbekannter Ursache ins Schleudern geraten und auseinander gebrochen.

Die meisten Fahrgäste sind Asiaten und Amerikaner, wie die Nachrichtenagentur Belga meldete. Einige leicht oder nicht verletzte Insassen seien nach dem Unfall ihres Busses per Anhalter zum Flughafen getrampt, hieß es. Von Charleroi aus fliegen vor allem Billig-Airlines. Die verunglückten Reisenden wollten den Angaben zufolge nach Dublin und Rom fliegen.

"Die genaue Ursache ist noch nicht bekannt", sagte ein Polizeisprecher nach Rundfunkangaben zum Hergang des Unfalls. Der Bus sei bei dem Unfall in zwei Teile zerrissen. Die Fahrgäste im hinteren Teil wurden aus dem Fahrzeug geschleudert. (apa/red)

8.7.2005 22:33