US-Truppen ziehen in Afghanistan Spur des Schreckens: Mindestens 17 Zivilisten getötet
- Brutal: Auch Frauen und Kinder unter den Opfern
- USA bestätigen Berichte der lokalen Behörden nicht
Die US-Armee hat nach afghanischen Angaben bei einem Angriff auf ein Rebellenversteck im Osten Afghanistans mindestens 17 Zivilisten getötet. Unter den Toten seien auch mehrere Frauen und Kinder, sagte der Gouverneur der Provinz Kunar, Assadullah Wafa, am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Der Angriff sei auf das Dorf Shishal am vergangenen Freitag geflogen worden.
Die US-Armee hatte die Kämpfe gemeldet und mitgeteilt, bei den Bombardements seien Präzisionswaffen eingesetzt worden. Über Opfer der Angriffe machte das US-Militär keine Angaben. Ein Sprecher der Taliban hatte bereits am Samstag in einem Telefonat berichtet, 25 Zivilisten seien bei den Angriffen getötet worden, unter ihnen Kinder. Die Provinz Kunar an der Grenze zu Pakistan gilt als eine Hochburg der Taliban. In der Region wird auch Al-Kaida-Chef Osama bin Laden vermutet.
(apa)
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