Sonntag, 10. Juli 2005

"profil": Joe Zawinuls Nobel-Club im Wiener Hilton wankt in einer wirtschaftlichen Krise

  • Geschäfstführer Wolfgang Rauscher bereits abberufen
  • Finanzierungsgruppe arbeitet an Sanierungskonzept

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, kämpft die Birdland-BetriebsGesmbH mit zumindest 600.000 Euro an Gläubiger-Forderungen. Geschäftsführer Wolfgang Rauscher, unter anderem Herausgeber des Branchenblattes jazzzeit, wurde mit sofortiger Wirkung als Geschäftsführer abberufen. Joe Zawinul, der in den USA lebt, konnte mit Überredungskunst zumindest den Konkurs abwenden.

Eine Finanzierungsgruppe rund um IDM-Geschäftsführer Karl Resch arbeitet nun an einem Sanierungskonzept, das ab Herbst auch die mehrheitliche Übernahme der Gesellschaftsanteile vorsieht. Das Birdland selbst wird im Sommer total umgekrempelt.

Resch: "Ich glaube einfach an die Marke und den Standort. Seit der Eröffnung hatte das Birdland bei 65 Prozent Auslastung mehr als 70.000 Besucher. International gilt der Club als Aushängeschild der Musikhauptstadt Wien, von Bobby Mc Ferrin bis Phil Collins waren alle da."

Resch peilt "mehr Offenheit für niveauvolle Musik allen Genres" an - "von Santana bis Eric Clapton, von Klassik bis Clubbing".

An neuen inhaltlichen Konzepten arbeiten monkey-music-Chef Walter Gröbchen, Kunsthallen-Kurator Thomas Mießgang und Andreas Rathammer, der Label-Boss von Quinton.

Lesen Sie die ganze Story im aktuellen "profil"!

10.7.2005 11:23