Nach Zug-Unglück mit zwei Toten: Mnister Gorbach hält sich vorerst weiter bedeckt!
- "Erste Erkenntnisse der Unfallkommission abwarten"
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Nach dem Zugunglück im Salzburger Pinzgau hält sich Vizekanzler und Verkehrsminister Hubert Gorbach (B) vorerst weiter bedeckt. Gorbach wolle zunächst erste Erkenntnisse der Unfallkommission abwarten. Jede Beurteilung, bevor Fakten am Tisch lägen, würden nur die Verunsicherung nähren, sagte Gorbach-Sprecher Martin Standl am Montagnachmittag zur APA.
Persönlich sei der Minister stark in Aufarbeitung des Unfalls involviert. Bisher habe er sich aber "bewusst nicht medienwirksam geäußert". Gorbach wolle sich nämlich "nicht auf Kosten der Betroffenen profilieren", erklärte sein Sprecher.
Erste Teilergebnisse der Unfallkommission unter der Leitung von Ministeriumsvertretern werden in den nächsten Tagen erwartet. Maßgeblich würden die Aussagen jenes Lokführers sein, der den Unfall überlebt hat. Wann die Kommission tatsächlich Ergebnisse vorlegen könne, werde daher auch davon abhängen, inwieweit der Lokführer vernehmungsfähig sei, so der Sprecher.
Laut ÖBB beschäftigt sich die Kommission, in der auch Eisenbahner und Kriminalisten vertreten sind, derzeit vor allem mit der Auswertung der GPS-Daten und der Sprachspeicher. Für Mittwoch ist die Begutachtung der Fahrzeuge geplant.
Am Samstag waren wenige Minuten vor 12.00 Uhr zwei Garnituren der Schmalspurbahn zwischen Bramberg und Mühlbach mit jeweils rund 50 bis 60 km/h frontal zusammengestoßen. Bei dem Unfall wurden zwei Menschen getötet und 34 zum Teil schwer verletzt. (apa)
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