Tragischer Zwischenfall in Salzburg: Familie
aus Bayern von einer Rinderherde attackiert
- Drei Schwerverletzte, eine Person erlitt Herzattacke
Dramatische Szenen haben sich Sonntagabend in der Hinterglemm in Salzburg abgespielt. Eine zehnköpfige Familie aus Bayern wurde von einer Rinderherde attackiert. Drei Personen, darunter ein siebenjähriges Kind, wurden schwer verletzt. Ein Familienmitglied erlitt eine Herzattacke, zwei Personen verletzten sich, als sie vor den Tieren flohen. Das teilte die Polizei der APA Montag früh mit.
Die Familie mit Großeltern, Eltern, und Kindern wanderte gegen 17.00 Uhr vom Zwölferkogel ins Tal hinunter. An einem Teichspeicher verließ sie die Straße und ging einen gekennzeichneten Feldweg entlang, der über eine Almwiese führte. Als sie in drei Gruppen an den dort weidenden 40 Rindern vorbei kamen, attackierten diese drei inmitten der Gruppe wandernde Urlauber. Zwei Erwachsene und ein siebenjähriges Kind wurden von den Tieren schwer verletzt.
Die restlichen sieben Personen flüchteten, zwei von ihnen stürzten aber schwer und verletzten sich dabei. Ein Familienmitglied erlitt eine Herzattacke. Die deutsche Familie wurde in das Krankenhaus Zell am See eingeliefert.
(apa)
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