Ferienbeginn: Die erste Blechlawine rollt am Wochenende von Osten nach Süden
- ARBÖ: "Dauerbrenner" sind A1, A2, A10 & A12
- Staus auch an südlichen Grenzübergängen erwartet

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Die Sommerferien in Ostösterreich haben mit ersten kilometerlangen Staus begonnen. Nach Unfällen und wegen Überlastung kam es am Freitagnachmittag zu teils erheblichen Verzögerungen auf den Stadtausfahrten und Hauptverbindungen in Wien, berichtete der ÖAMTC.
Schwerpunkte waren in der Bundeshauptstadt die A23 Südosttangente in beiden Richtungen im gesamten Verlauf, die A4 Ostautobahn in Richtung A23 ab Simmeringer Haide, die A22 Donauufer-Autobahn in Richtung A23 ab dem Tunnel Kaisermühlen. Auch innerstädtisch gab es auf zahlreichen Verbindungen Stauungen.
In Niederösterreich führte laut ÖAMTC ein Unfall auf der A2, Südautobahn bei Kottingbrunn in Richtung Wien zu kilometerlangen Staus. In der Gegenrichtung gab es Stillstand wegen schaulustiger Autofahrer.
Auf der A9 Pyhrnautobahn standen in der Steiermark die Kolonnen nach einem Unfall bei Seiersberg bis in den Plabutschtunnel zurück. In Linz kam der Verkehr auf der A7 Mühlkreisautobahn im gesamten Verlauf wegen mehrerer Unfälle zum Erliegen. In Salzburg gab es Staus vor dem Baustellenbereich Ofenauer/Hiefler Tunnel zwischen Golling und Pass Lueg sowie bei Salzburg Süd nach einem Unfall.
Höhepunkt der Stauungen am Samstag
Ein Höhepunkt der Stauungen ist für Samstag zu erwarten. "Dauerbrenner" schlecht hin wird die gesamten Sommerferien über die A10, Tauernautobahn. In beiden Richtungen rechnet der ARBÖ-Informationsdienst bei den Tunnelportalen des Tauerntunnels, zwischen Zederhaus und Flachauwinkel mit kilometerlangen Stauungen und Blockabfertigung. "Als Ausweichroute ist die B99, Katschberg Bundesstraße zu empfehlen", rät Thomas Woitsch.
Staus an den Grenzen vorprogrammiert
Wer die langen Anfahrten über die Hauptverbindungen geschafft hat, braucht an den Grenzen gute Nerven. Hauptaugenmerk liegt eindeutig auf den südlichen Grenzübergängen. Mit Staus und langen Wartezeiten sollte man an den Grenzen zu Slowenien rechnen. Der ARBÖ-Informationsdienst ist überzeugt, dass die Grenzübergänge Loiblpass, Karawankentunnel und Spielfeld hoffnungslos überlastet sein werden. Auch die Grenzen zu Ungarn könnten zum Nadelöhr für zahlreiche Autofahrer werden. In Nickelsdorf, Klingenbach und Pamhagen warnt der ARBÖ-Informationsdienst vor stundenlangen Wartezeiten bei der Ausreise aus Österreich.
Fahrt in die Nacht verlegen
Um den Staus zu entgehen kann man nur die Richtige Abfahrtszeit wählen. "Wer Richtung Kroatien oder Italien unterwegs ist, sollte die Fahrt in die Nacht verlegen", rät Woitsch weiters. "So entgeht man nicht nur langen Stauungen, sondern auch der brütenden Hitze, der man Kinder nicht aussetzen sollte". Steht man einmal im Stau sollte man vor Fahrtantritt schon Vorkehrungen treffen. Antialkoholische Getränke und Spiele sollten in keinem Auto fehlen, sind sich die Experten des ARBÖ-Informationsdienstes sicher. (APA/red.)
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