Mittwoch, 29. Juni 2005

Die Kraft der Sonne: Experten sagen, warum wir bei Sonnenschein besser leben

  • Sie fördert das Sexualleben und ist ein seit Jahrtausenden bewährtes Heilmittel für den Körper

Comedystar Ciro De Luca kann den Sommer kaum erwarten. „Der Lustspiegel steigt, und der Frustspiegel sinkt. Die Leute sind einfach offener und zugänglicher.“

Es ist der Lichtschalter des Lebens. Wenn am Morgen das erste Sonnenlicht erstrahlt, ist das für den Körper wie eine Initialzündung. „Für mich ist es ein wunderbares Gefühl, im Morgengrauen den Sonnenaufgang zu beobachten. Das gibt mir Kraft für den ganzen Tag“, beschreibt Spitzengastronom Walter Eselböck („Taubenkobel“) dieses täglich wiederkehrende Glücksgefühl, ohne das er sich seinen Tagesablauf nicht mehr vorstellen kann – und will.

Glücksstern Sonne. Irdisches Leben ist ohne die Sonne nicht möglich. Dementsprechend groß ist auch der Einfluss unseres Zentralgestirns auf das menschliche Wohlbefinden, seine Gesundheit und seine Psyche. Doch die positiven Seiten der Sonne werden besonders zu Sommerbeginn oftmals in den Schatten gerückt. Dermatologen warnen vor den gefährlichen UV-Strahlen, die Hautkrebs und Allergien hervorrufen können, das Ozonloch lässt erschauern – und viele vergessen, dass für die Sonne einer der ältesten Grundsätze der Medizin gilt – „Die Dosis macht das Gift“ hat schon Paracelsus, Arzt und Philosoph im 16. Jahrhundert, erkannt. Und ohne eine Mindestdosis Sonne funktioniert der Mensch nicht.

„Jeder Mensch braucht pro Tag mindestens zweieinhalb Stunden Tageslicht, damit Stimmung, Antrieb und körperliches Wohlbefinden reguliert werden“, erklärt Siegfried Kasper, Leiter der Klinischen Abteilung für Allgemeine Psychiatrie am AKH Wien. „Licht macht schwungvoll, energiegeladen und fördert positive Gedanken.“

Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS

29.6.2005 18:34