Dienstag, 28. Juni 2005

Michelin gesteht nach Formel 1-Blamage:
"Indianapolis-Anforderungen unterschätzt"

  • Auf keiner der F1-Strecken gibt's vergleichbare Kurve
  • Plus: Mosley hat nach Groteske keine Angst vor Streik

Michelin hat am Montag eingestanden, "die extremen Anforderungen an die Reifen" beim Formel-1-Rennen von Indianapolis unterschätzt zu haben. Die an sieben Rennställe gelieferten Reifen hätten nicht den Anforderungen entsprochen, teilte der französische Reifenhersteller in Paris mit.

"Die Reifen verloren nicht per se Luft, doch sie waren nicht den extremen Rennbedingungen angepasst, die in diesem Jahr in der Kurve 13 der Strecke herrschten", erklärte Michelin. Auf keiner der 19 Formel-1-Rennstrecken gebe es eine vergleichbare Kurve. Beim Großen Preis der USA in Indianapolis waren nur die sechs Autos mit Reifen des japanischen Herstellers Bridgestone an den Start gegangen.
(apa)

28.6.2005 09:22
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