Fed-Cup: Meusburger, Paszek und die Klemenschits-Schwestern sind nominiert!
- Duell gegen die Schweiz am 9. und 10. Juli steht an
- Tesar mit gleicher Mannschaft wie gegen Frankreich
Der österreichische Fed Cup-Kapitän Alfred Tesar hat am Mittwoch wie erwartet für die Playoff-Begegnung gegen die Schweiz am 9./10. Juli in Lausanne Yvonne Meusburger (WTA-140,), Tamira Paszek sowie das Doppel Daniela (780.) und Sandra Klemenschits (533.) offiziell nominiert.
Der Sieger der Partie auf den Plätzen von Stade Lausanne in Vidy spielt 2006 in der Eliteliga, der Verlierer steigt in die Weltgruppe II ab. Die Schweiz berief Timea Bacsinszky (284.), Gaelle Widmer (336.), Stefanie Vögele (919.) und Myriam Casanova (1.076) ein.
"Wir haben sicher gute Karten, obwohl zu meinem Bedauern Sybille Bammer nicht dabei ist. Wenn ein Sieg über Bacsinszky gelingt, die die Slowakei praktisch im Alleingang geschlagen hat, dann können wir gewinnen. Umso mehr, als die Schweizerinnen am liebsten auf Hartplatz spielen, in Lausanne jedoch Sand aufgelegt wird", sagte Tesar.
Bammer, ab Montag wieder Österreichs Nummer eins in der Weltrangliste vor Meusburger, war in Pörtschach vor der Partie gegen Frankreich (1:4-Niederlage) verärgert abgereist, weil ihr die erst 14-jährige Paszek vorgezogen worden war. Die Oberösterreicherin lehnte auch diesmal die Einberufung ab.
Schweiz mit neuem Kapitän: Lüthi statt Rüegg
Das Schweizer Fed-Cup-Team erwartet Österreich mit einem neuen Kapitän. Der bisherige Assistenztrainer Severin Lüthi (29) löst Annemarie Rüegg ab. Rüegg hat das Amt nach dem 3:2 gegen die Slowakei zur Verfügung gestellt.
Casanova (kleiner Muskelfaserriss im Oberschenkel) und Bacsinszky (Fuß) laborierten zuletzt an kleineren Blessuren, werden aber einsatzfähig sein.
Kassenschlager ist der Vergleich keiner: Im Vorverkauf sind bisher 150 Tickets abgesetzt worden, 600 Freikarten wurden an verschiedene Institutionen abgegeben.
