Abbau der Treibhausgase: Schwarzenegger stellt sich bei Klimaschutz gegen Bush
- Gouverneur hält Reduzierung des Ausstoß für nötig
·Bush verschmäht in Schottland den Haggis
Präsident will bei G-8-Treffen keinen Kilt tragen
Mit einem Appell zum Kampf gegen den Klimawandel hat sich der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger gegen seinen republikanischen Parteifreund, US-Präsident George W. Bush, gestellt. In einem Beitrag für die britische Sonntagszeitung "Independent on Sunday" rief Schwarzenegger dazu auf, die Debatte um die Erderwärmung zu beenden und mit entschlossenem Handeln zu beginnen.
"Die wissenschaftlichen Fakten sind bekannt. Wir sehen die Gefahr, die vom Wandel unseres Klimas ausgeht. Und wir wissen, dass jetzt die Zeit zum Handeln ist", heißt es in dem Beitrag. Die Welt komme nicht umhin, den Ausstoß an Treibhausgasen zu senken. Letztlich werde davon auch die US-Wirtschaft profitieren.
Maßnahmen zum Klimawandel sind eines der Hauptthemen des bevorstehenden G8-Gipfels in Schottland. Präsident Bush, der 2001 unter weltweiter Entrüstung seinen Ausstieg aus dem Kyoto-Protokoll verkündet hatte, zweifelt die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Erderwärmung an und lehnt verbindliche Vorgaben zur Reduktion der Treibhausgase ab - unter anderem mit dem Argument, dies würde der Wirtschaft schaden. (apa/red)
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