Verbrechen aus Rassenhass in New York: Afroamerikaner fast zu Tode geprügelt
- Drei Weiße attackierten 22-jährigen Schwarzen brutal
- Baseballschläger als Tatwaffe: Opfer liegt im Koma
Drei von Rassenhass getriebene Weiße haben einen schwarzen Mann in New York fast zu Tode geprügelt. Der 22- jährige Afroamerikaner erlitt schwerste Kopfverletzungen und ringt um sein Leben, berichtete die "New York Times" am Donnerstag.
Die Attacke trug sich in Howard Beach zu, einem Viertel des Stadtbezirks Queens, in dem 1986 ein ähnliches Rassenverbrechen Aufsehen erregt hatte. Damals war der von jungen Weißen verfolgte Schwarze auf der Flucht von einem Auto überfahren und getötet worden.
Bei dem Vorfall am Mittwoch griffen die jungen weißen Männer drei etwa gleichaltrige Schwarze ohne einen ersichtlichen Grund an. Einer der Schwarzen, ein 22-Jähriger, stolperte auf der Flucht und wurde von seinen Verfolgern mit einem metallenen Baseballschläger an Kopf, Rücken und Beinen schwerstens verletzt. Er liege mit einem Gehirntrauma im Koma, berichtete seine Schwester der Zeitung. Einer der Weißen, ein 19-jähriger Arbeitsloser, wurde festgenommen und gab seine Teilnahme an dem Rassenverbrechen zu.
(apa)
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