Terror im Irak: Geiselnehmer hofften offenbar auf Wiederwahl von Bush
- Irakisches Geiseln konnten Terroranführer interviewen
·"Kampf für Freiheit ist die Opfer wert"
Bush will US-Truppen
noch im Irak lassen
·US-Gefängnisse auf
Schiffen im Ozean?
UNO-Experte: Sehr viele Hinweise, keine Beweise
·Irak: Parlamentarier
bei Anschlag getötet
PLUS: Selbstmordattentat vor einem Krankenhaus!
·USA: Jugendliche
im Visier der Armee!
Pentagon kämpft wegen Irak mit Rekrutenmangel
·USA in den meisten Ländern unbeliebt!
In Polen und Russland hingegen positiveres Bild
·Bush ist in den USA total unten durch!
Niedrigste Umfragewerte für Präsident seit 12/2003
Irakische Geiselnehmer haben nach Angaben von zwei französischen Journalisten auf die Wiederwahl von US-Präsident George W. Bush gehofft. Christian Chesnot und Georges Malbrunot sagten dem Fernsehsender BBC, sie hätten während ihrer Geiselhaft im Irak den Anführer einer islamischen Zelle interviewen dürfen. Dieser habe gesagt, die Aufständischen unterstützten Bush, weil sich das irakische Volk nach seiner Wiederwahl radikalisieren würde.
Für die Sendung "Panorama", die am Mittwochabend ausgestrahlt werden sollte, wurden insgesamt sieben frühere Geiseln interviewt. Chesnot und Malbrunot wurden im August verschleppt und vier Monate später freigelassen. Der einzige US-Amerikaner, Thomas Hamill, sagte, seine Geiselnehmer hätten von den Misshandlungen im irakischen Gefängnis Abu Ghraib erfahren. "Sie suchten nur nach einer Entschuldigung, um mich zu töten", erklärte er. Hamill gelang schließlich die Flucht.(apa/red)
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