Japanerin mischte Arsen unter Curry-gericht für ihre Nachbarn: Todesstrafe
- Frau ärgerte sich, weil Gäste zu spät zu Fest kamen
Weil sie mit vergiftetem Curry vier Menschen getötet und 63 weitere vergiftet hatte, ist eine 43-jährige Japanerin zum Tode verurteilt worden. Nach Überzeugung des Berufungsgerichts in Osaka hatte Masumi Hayashi 1998 bei einem Sommerfest im westjapanischen Sonobe Arsen in das Essen gekippt.
Nach Erkenntnissen der Ermittler hatte sich die Mutter von vier Kindern darüber geärgert, dass ihre Nachbarn ihr vorhielten, zu spät zu dem Fest gekommen zu sein, zu dem sie das Currygericht mitbringen sollte. Hayashi hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Ihre Anwälte kündigten den Gang vor den Obersten Gerichtshof in Tokio an.
(apa/red)
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