FPÖ-Parteitag in NÖ: Freiheitliche demonstrierten Einigkeit und Optimismus
- Strache: Trennung von BZÖ ein "Befreiuungsschlag"
- Rosenkranz deutlich als Landesobfrau wiedergewählt
Einigkeit und Optimismus demonstrierten die niederösterreichischen Freiheitlichen am Samstag beim 27. ordentlichen Landesparteitag in Ternitz. Die BZÖ-Abspaltung sei ein "Befreiungsschlag" für die Freiheitlichen gewesen. "Wir sind der Hermann Maier der Innenpolitik - auch wir kommen nach einem Sturz wieder", sagte Bundesparteichef Heinz-Christian Strache.
Er hob die Geschlossenheit der Niederösterreicher hervor, die Rückgrat in der schwierigsten Situation der Parteigeschichte bewiesen hätten. "Wir sind nicht der Steigbügelhalter einer anderen Partei", kritisierte er insbesondere den früheren FPÖ- und nunmehrigen BZÖ-Chef Jörg Haider.
Strache und auch Landesparteiobfrau Abg. Barbara Rosenkranz betonten, dass nun der Weg frei sei für eine kantige Oppositionspolitik. Angesichts der Diskrepanz zwischen Volksvertretern im Parlament und der Meinung des Volkes sowie der Problematik u.a. in den Bereichen Sicherheit/Kriminalität, Einwanderung, Arbeitsmarkt und auch Europapolitik gelte es, sich mit den freiheitlichen Werten zu positionieren. "Wir sind die letzte echte Österreich-Partei", so Strache.
Unterstützung für Rosenkranz gab es nicht nur von Seiten der Landesparteiobmänner aus Kärnten und Salzburg, Franz Schwager und Karl Schnell, sondern auch von Bezirksobmann Edmund Tauchner: Sie sei nicht nur eine "tolle Frau und Mutter, sondern auch der 'einzige Mann' im Parlament", verwies er auf ihr Nein bei der Abstimmung zur EU-Verfassung.
Dass Rosenkranz die Landesgruppe zu neuer Geschlossenheit geführt hat, bewies das Votum von 98,15 Prozent, mit dem sie in ihrer Funktion bestätigt wurde. (apa/red)
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