Ausbruch aus Polizeistation vereitelt:
Häftlinge versuchten Gitter durchzusägen
- Polizist hörte bei Rundgang verdächtige Geräusche
Ein aufmerksamer Polizist hat am Wochenende einen Ausbruch aus dem Polizeianhaltezentrum der Bundespolizeidirektion St. Pölten vereitelt. Der Beamte hatte bei einem nächtlichen Kontrollgang Sägegeräusche vernommen, worauf er durch die Gucklöcher in die Zellen schaute.
Als bei einer Zelle das Guckloch verhüllt war, forderte der Polizist Verstärkung an. Die vier Schubhäftlinge (drei Georgier, ein Russe) wurden in eine andere Zelle gebracht. Bei der Kontrolle des Raumes wurde am Fenstergitter ein frischer, etwa zwei Zentimeter tiefer Einschnitt entdeckt.
Erst vor zwei Wochen war einem Häftling die Flucht aus der Justizanstalt St. Pölten gelungen. Ein Helfer hatte an der Außenmauer eine Leiter angebracht, das über den Hof gespannte Netz zerschnitten und ein Seil hinuntergeworfen, an dem sich der Mann empor hanteln konnte.
(apa/red)
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