Anhebung des Kilometergeldes: Gorbach fordert die Erhöhung von 36 auf 42 Cent
- Gorbach: "Anstieg der Benzinpreise verlangt nach Maßnahmen"
- PLUS: Flexible Preisgestaltung der Mineralölgesellschaften
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Infrastrukturminister Vizekanzler Hubert Gorbach (B) hat sich für gezielte Gegenmaßnahmen zum ständigen Anstieg der Benzinpreise ausgesprochen. Er forderte von Finanzminister Karl-Heinz Grasser und Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (V) die Erhöhung des Kilometergeldes und mehr Flexibilität von den Mineralölgesellschaften bei der Preisgestaltung.
"Einerseits erhöht sich mit der Urlaubszeit der Mobilitätsbedarf der Menschen, andererseits sind die Pendler und alle, die das Auto beruflich brauchen, den ständigen Spritpreiserhöhungen ausgesetzt. Es ist höchste Zeit zu handeln und den Belastungen mit gezielten Gegenmaßnahmen zu begegnen", forderte Gorbach in Richtung Wirtschafts- und Finanzministerium, aber auch in Richtung der Mineralölgesellschaften.
Erhöhung des Kilometergeldes auf 42 Cent
Es gebe gute Gründe, das amtliche Kilometergeld endlich zu erhöhen, so Gorbach in einer Aussendung. Dieses habe man seit 1997 nicht mehr angehoben, obwohl die Kosten für Pkw laufend gestiegen seien. Er stelle sich eine Erhöhung auf 42 Cent vor. Derzeit liegt das Kilometergeld bei 36 Cent. Außerdem verlangte Gorbach von den Mineralölgesellschaften mehr Flexibilität bei der Preisgestaltung - nicht zuletzt auf Grund der guten Ertragslage der Branche. Hohe Energiepreise dämpften die Konjunktur und bremsten das Wirtschaftswachstum, erinnerte Gorbach an die Befürchtungen der Ökonomen. (APA/red.)
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