Generalstreik in Griechenland: Mega-Verkehrsprobleme & Chaos in ganz Athen
- Tausende Menschen mussten zu Fuß zur Arbeit gehen
- Proteste vs. Pensionssystem und Privatisierungen
Ein Generalstreik hat am Freitag in Griechenland zu erheblichen Behinderungen geführt. Mit dem 24-stündigen Ausstand protestierten Beschäftigte der Privatwirtschaft gegen Pensionsreformpläne der Regierung. Auch einige Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes beteiligten sich drei Stunden lang an dem Streik.
In der Früh standen Busse und Züge still, die nationale Fluggesellschaft Olympic Airlines musste 18 Flüge streichen und der Großteil der Banken blieb geschlossen. Viele Geldautomaten werden nach Gewerkschaftsangaben am Wochenende voraussichtlich keine Scheine mehr ausgeben. Durch den Streik kamen viele Griechen zu spät zur Arbeit. Die Züge im ganzen Land und die U-Bahn in der Hauptstadt Athen sollten ab Mitternacht wieder fahren. Die Bankangestellten wollen dagegen bis Dienstag weiter streiken.
Die geplante Rentenreform schränkt laut den Gewerkschaften die Rechte der Pensionäre erheblich ein und belastet die Sozialkassen. Unter anderem soll demnach das Pensionseintrittsalter angehoben werden. Bereits in den vergangenen Wochen hatten die Beschäftigten der Privatwirtschaft mehrmals gegen die Pläne gestreikt.
(apa/red)

