"Denke, die anderen sind gestraft genug":
Schumi für Freispruch für Michelin-Teams
- Nach Start-Verweigerung in "Indy" drohen Strafen
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Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher hat einen Freispruch für die sieben Michelin-Teams wegen ihres umstrittenen Startverzichts im Großen Preis der USA in Indianapolis gefordert. "Ich denke, die anderen sind gestraft genug", wurde der Ferrari-Pilot in der "Bild"-Zeitung (Samstagausgabe) zitiert.
Renault, McLaren-Mercedes, Williams-BMW, Red Bull Racing, BAR-Honda, Toyota und Sauber müssen am Mittwoch in Paris vor der obersten Sportbehörde des Internationalen Automobil-Verbandes (FIA) Stellung zu den Vorgängen am vergangenen Sonntag in Indianapolis beziehen. Ihnen droht eine Strafe. Unter anderem ist ein Punkteabzug im Gespräch.
Rekordchampion Schumacher würde von einer solchen Bestrafung profitieren. Er rangiert nach neun von 19 WM-Läufen mit 34 Punkten auf Rang drei hinter dem Spanier Fernando Alonso (Renault/59 Punkte) und dem Finnen Kimi Räikkönen (McLaren-Mercedes/37).
Im Grand Prix der USA waren die 14 Fahrer, die mit Reifen des französischen Herstellers Michelin beliefert werden, nach der Aufwärmrunde noch vor dem Start wieder an die Box gefahren. Nur Ferrari, Jordan und Minardi, die vom japanischen Michelin-Konkurrenten Bridgestone ausgerüstet werden, bestritten das Rennen. Michelin hatte aus Sicherheitsgründen seinen Rennställen empfohlen, auf die Teilnahme zu verzichten.
(apa/red)
