Beach-Volleyball: Nowotny/Gartmayer und Berger/Doppler siegten im Loser-Pool!
- 33. Rang: Gosch/Strauß sind schon ausgeschieden
- PLUS: Bei der Auslosung drohte der WM ein Boykott!
·Beachvolley-WM: Erster ÖVV-Sieg!
Gosch/Strauß schlagen Landsleute Berger/Doppler
·Beachvolley-WM: Skandal ist perfekt!
Spielerinnen drohten vor der Auslosung mit Boykott!
Die Ex-Europameister Nik Berger/Clemens Doppler sowie Robert Nowotny/Peter Gartmayer haben bei der Beach-Volleyball-WM in Berlin die totale österreichische Pleite verhindert. Mit Siegen in der ersten Runde des Loser-Pools hielten sich die beiden Paare am Donnerstag Vormittag im Turnier und spielten am frühen Nachmittag abermals gegen das Out. Florian Gosch/Berni Strauß schieden nach ihrer zweiten Niederlage aus.
Berger/Doppler boten auf dem Show-Court eine sehenswerte kämpferische Leistung und warfen mit einem 2:1 (-16,20,18) immerhin den Olympia-Zweiten Pablo Herrera und dessen Partner Raul Mesa aus dem Bewerb. "Wir sind langsam gestartet, das Side Out ist nicht gegangen und wir haben Punktchancen nicht genützt", zog Berger trotz des Erfolgs kein besonders positives Resümee. "Aber wir haben es über den Kampf geschafft", ergänzte Doppler.
Nowotny/Gartmayer zeigten beim 2:0 (15,20) gegen die Schweden Björn Berg/Robert Svensson eine weitere Steigerung. "Unser Side Out ist noch besser gegangen als gestern und diesmal haben wir auch unsere Punktchancen genützt", freute sich Gartmayer.
Auf Berger/Doppler warten auf dem Center Court mit Emanuel Rego/Ricardo Santos die topgesetzten Brasilianer, gleichzeitig Weltranglisten-Erste, Titelverteidiger und Olympiasieger. Berger vor dem Schlager: "Wir müssen ein g'scheites Side Out zusammen bringen und unsere wenigen Punkt-Chancen nützen. Nur so kann was gehen."
Gosch und Strauß mit geteiltem 33. Platz
Für Gosch/Strauß war dagegen schon Endstation. Ihre Gegner Luis Miguel Maia/Joao Carlos Brenha traten mit wenig Spielpraxis an, gewannen die Partie gegen die ÖVV-Aufsteiger aber mit viel Routine und Übersicht 2:0 (14,18). "Sie sind in der Abwehr souverän, lesen den Gegner sehr gut und haben fast immer gewusst, was wir spielen", meinte Strauß und erkannte sich als Opfer des speziellen WM-Modus: "Bei jedem anderen Turnier wären wir mit einem Sieg in Match eins weiter vorne, aber das ist Schicksal."
Trotz des geteilten 33. Rangs zog der Salzburger eine positive WM-Bilanz: "Wir haben hier eine Partie gewonnen und uns nie hängen lassen. Diese drei guten Spielen auf hohem Niveau haben uns wieder weiter gebracht. Beim nächsten Mal sind wir dann vielleicht schon lockerer." Ob Gosch/Strauß am Wochenende beim A1-Beach-Masters in Mörbisch antreten, entscheiden sie kurzfristig.
(apa/red)
