Zu Tode gesoffen! 42 Menschen sterben
in Kenia an schwarz gebranntem Schnaps
- Weitere 80 Personen liegen im Krankenhaus
- Vermutlich mit Industriealkohol vermischtes Gebräu
In Kenia sind mindestens 42 Menschen nach dem Genuss von illegal gebranntem Alkohol gestorben. Weitere rund 80 Menschen liegen nach offiziellen Angaben vom Sonntag mit Vergiftungssymptomen in Krankenhäusern.
Die meisten davon kämpften um ihr Leben. Einige der Opfer seien erblindet, nachdem sie den schwarz gebrannten Alkohol getrunken hatten. Das Gebräu enthielt große Mengen des gesundheitsgefährdenden Methanols.
Das "kumi kumi" genannte Getränk sei von einer in der Nähe der Hauptstadt Nairobi lebenden Frau geliefert worden, berichteten Augenzeugen. Die Polizei sperrte Straßen ab, um zu verhindern, dass der tödliche Stoff in die Stadt gelangt. Viele Kenianer trinken "kumi kumi", weil es wesentlich billiger ist als in Geschäften erhältliche alkoholische Getränke. Erst im vergangenen Dezember waren neun Menschen an der Methanol-Brühe gestorben. (apa)
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