Donnerstag, 23. Juni 2005

Immer mehr Erdbewohner: Zahl ist bereits auf fast 6,5 Milliarden angewachsen!

  • Weltbevölkerung nimmt täglich um 210.000 Menschen zu
  • Höchste Lebenserwartung in Japan, niedrigste in Simbabwe

Die Zahl der Erdbewohner ist auf fast 6,5 Milliarden angewachsen. Dies geht aus einer Studie hervor, die einen Monat vor dem Internationalen Demographen-Kongress im französischen Tours in der Fachzeitschrift "Population et societes" veröffentlicht wurde. Demnach dürften derzeit rund 6,477 Milliarden Menschen leben, die Hälfte von ihnen in den sechs bevölkerungsreichsten Staaten China, Indien, USA, Indonesien, Brasilien und Pakistan.

Vor zwei Jahrhunderten gab es nach heutigen Schätzungen etwa eine Milliarde Menschen, die Zwei-Milliarden-Marke wurde etwa 1930 erreicht. In Tours wollen rund 2.000 Experten vom 18. bis 23. Juli über die Auswirkungen des Bevölkerungswachstums beraten.

Die Weltbevölkerung nimmt der Studie zufolge täglich um 210.000 Menschen zu. Die höchste Geburtenrate haben die afrikanischen Staaten Niger mit acht Kindern pro Frau und Mali mit 7,1 Kindern pro Frau, die niedrigsten verzeichnet die Studie mit 1,2 und 1,3 für Polen und Italien.

Die Lebenserwartung liegt der Studie zufolge mit 82 Jahren in Japan am höchsten, gefolgt von Island und der Schweiz mit jeweils 81 Jahren. Am untersten Ende der Skala befinden sich die afrikanischen Staaten Simbabwe mit 36, Sambia mit 38 und Malawi mit 40 Jahren Lebenserwartung. Von hundert Menschen leben heute 61 in Asien, 14 in Afrika, elf in Europa, neun in Süd- und fünf in Nordamerika. Von hundert Geburten entfallen 57 auf Asien, 26 auf Afrika, neun auf Südamerika, fünf auf Europa und drei auf Nordamerika. (apa)

23.6.2005 19:35