Heute vor halbem Jahr kam der Tsunami: 15 Österreicher sind noch immer vermisst
- Österreich mit 75 Toten bei Opferzahl an siebenter Stelle
- Deutschland mit 511 Toten, Schweden beklagt 461 Tote
·So erlebten Augen- zeugen die Todesflut
KLICKEN: Tsunami riss ganz einfach alles mit
·BILDER: Die Fakten der Flut-Katastrophe
Ganze Landstriche wurden
ausradiert, 200.000 Tote
·Totale Zerstörung: Neue Satellitenfotos!
Bilder: Betroffene Region vor und nach der Todesflut
·Todesopfer infolge von Tsunamis!
Im Detail: Aufstellung der opferreichsten Tsunamis
·Nach Beben: Erde dreht sich schneller
Gewaltig: Erdachse bekam Schlag von 2,5 Zentimeter
Heute ist es genau ein halbes Jahr her, dass die Flut kam. Nach einem schweren Erdbeben der Stärke 9,0 vor der indonesischen Insel Sumatra entstand ein Tsunami unvorstellbaren Ausmaßes und verwüstete binnen Stunden zahlreiche Küsten Südostasiens. Mehr als 220.000 Menschen aus über 50 Ländern wurden durch die gigantischen Flutwellen in den Tod gerissen.
Unter den Opfern waren auch 75 Österreicher - 15 werden noch immer vermisst. Die Alpenrepublik liegt damit an siebenter Stelle unter jenen Staaten, die tote Urlauber im Katastrophengebiet zu beklagen hatten. An erster Stelle liegt Deutschland mit 511 Toten und 47 vermissten beziehungsweise nicht identifizierten Landsleuten. Es folgen Schweden mit 461 Todesopfern und Finnland mit 178.
Weltweit wurde den betroffenen Ländern mehrere Milliarden Euro an Hilfsgeldern zugesagt. Österreich hat bereits mehr als 28 Millionen Euro an öffentlichen Geldern für Wiederaufbauprojekte eingesetzt. Dennoch sind auch sechs Monate nach der Katastrophe noch Hunderttausende ohne feste Bleibe. Allein in Indonesien sind mehr als 550.000 obdachlos, knapp 96.000 von ihnen leben in Notunterkünften.
(apa)
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