Clinton zu Guantanamo: Lager schließen oder die Misshandlungsvorwürfe klären
- Ex-US-Präsident: "Wenn wir einmal den Ruf haben, Menschen zu misshandeln, setzt das unsere Soldaten viel größerer Gefahr aus"
·Guantanamo wird nicht geschlossen
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·Bush: "Guantánamo
ist humane Anstalt!"
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·Guantanamo: Koran mit Urin bespritzt
USA räumen Missbrauch im Gefangenenlager ein
Der frühere US-Präsident Bill Clinton hat deutliche Kritik am US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba geübt. Nach Berichten über Misshandlungen dort gefangener mutmaßlicher Terroristen müsse das Lager entweder geschlossen werden oder es müsse mit den Vorwürfen "aufgeräumt" werden, sagte Clinton der "Financial Times". Es sei höchste Zeit, dass aus Guantanamo keine Berichte über Misshandlungen mehr kämen.
Clinton warnte davor, dass die USA in den Ruf geraten könnten, Menschen zu misshandeln. "Wenn wir einmal den Ruf haben, Menschen zu misshandeln, setzt das unsere Soldaten viel größerer Gefahr aus und zweitens, wenn man jemanden nur hart genug anfasst, wird er möglicherweise erzählen, was man hören will, nur damit man aufhört", sagte der Ex-Präsident. Clintons Äußerungen gingen in der vergangenen Woche Senatsanhörungen über die Zukunft des Lagers voraus.
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