Blutige Auseinandersetzungen in den Provinzen Sabul und Helmand: Über 20 Tote
- US-Luftangriffe auf Taliban-Stellungen im Süden
Bei neuen Gefechten im Süden Afghanistans sind nach Militärangaben aus Kabul mindestens 18 Taliban-Kämpfer und drei weitere Menschen getötet worden. Die blutigen Auseinandersetzungen hätten sich am Sonntagabend und am Montagmorgen in den Provinzen Sabul und Helmand zugetragen, hieß es. Neben den Aufständischen seien ein regionaler Regierungsvertreter, ein Polizist und ein afghanischer Soldat ums Leben gekommen.
Im Süden Afghanistans hatten die US-Streitkräfte am Sonntag Luftangriffe auf mutmaßliche Rebellenstellungen geflogen und nach eigenen Angaben 15 bis 20 Extremisten getötet. Ein Taliban-Sprecher erklärte unterdessen, von elf am Donnerstag entführten afghanischen Polizisten seien inzwischen sechs getötet worden, darunter ein Bezirkspolizeichef aus Kandahar. Sie seien der Kollaboration mit der amerikanischen Besatzungsmacht für schuldig befunden worden, sagte Mullah Latif Hakimi. Gegen die fünf anderen Polizisten werde noch verhandelt.(apa/red)
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