Ausbrüche in Österreichs Gefängissen gehen weiter: Häftling in Wels entfloheb
- Der 37-Jährige dürfte einen Helfer gehabt haben
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Ein Schubhäftling ist am Samstag aus dem Welser Polizei-Anhaltezentrum ausgebrochen. Die Fahndung nach dem Mann, der keine Gefängniskleidung trägt, läuft.
Der 37-jährige Schubhäftling aus der Unkraine dürfte einen Helfer gehabt haben, so Manfred Eckinger von der Polizei Wels. Möglicherweise hat ihm ein Mithäftling von einem Tischtennistisch aus mit einer "Räuberleiter" auf ein angrenzendes Flachdach geholfen. Von dort aus dürfte der 37-Jährige über ein Abluftrohr ins Freie gelangt sein. Der entflohene Häftling ist 1,60 Meter groß und kräftig gebaut. Er hat eine Glatze und trägt keine Anstaltskleidung.
Erst am 17. Juni ist zwei georgischen Häftlingen in Ried im Innkreis in Oberösterreich ein filmreifer Gefängnisausbruch gelungen. Sie durchsägten die Gitterstäbe ihrer Zelle in der Justizanstalt und seilten sich mit Leintüchern ab.(apa)
