Mittwoch, 22. Juni 2005

Tödliches Spiel: Junger Linzer offenbar beim Schnüffeln aus Gasflasche gestorben

  • Der eigene Vater fand den 20-Jährigen leblos im Bett

Ein junger Linzer ist in der Nacht auf Mittwoch offenbar beim Schnüffeln aus einer Gasflasche gestorben. Der Vater fand seinen Sohn leblos im Bett, neben dem 20-Jährigen stand die halb leere Flasche, berichtete ein Polizeisprecher. Die genaue Todesursache soll eine Obduktion klären.

Als Mittwoch früh der Wecker des 20-Jährigen läutete, der Mann aber nicht aufstand, ging sein Vater in dessen Zimmer nachschauen. Neben dem Bett befand sich eine 250-Milliliter-Gaskartusche, die zum Befüllen von Feuerzeugen verwendet wird, so der Polizeisprecher.

Der Linzer dürfte bereits zuvor ab und zu geschnüffelt haben. Doch diesmal war vermutlich sein Gesundheitszustand angeschlagen. Vor 14 Tagen hatte der 20-Jährige eine eitrige Angina, die er mit Antibiotika bekämpfte und die noch nicht ganz ausgeheilt gewesen sein dürfte. Offensichtlich war das Herz-Kreislauf-System des Mannes geschwächt. Dies dürfte in Kombination mit dem Schnüffeln zum Tod geführt haben, sagte der Sprecher.

(apa)

22.6.2005 09:44