Schock-Spot soll Gurtenmuffel aufrütteln!
Networld.at zeigt Ihnen den harten TV-Film!
- Folgen von Fehlverhalten werden vor Augen geführt
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Mit erschreckender Deutlichkeit will Verkehrsminister Hubert Gorbach die als Gurtenmuffel bekannten Österreicher zu mehr Disziplin beim Anschnallen bewegen: Gorbach präsentierte die Aktion "Gurte retten Leben" und einen brutalen TV-Spot, der zunächst eine Familie beim Autofahren zeigt. Das Kind am Rücksitz ist nicht angeschnallt - bei einer Vollbremsung fliegt es durch die Frontscheibe. Networld zeigt lhnen den TV Spot!
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"Ihre Tochter ist ihr ganzes Glück, für sie würden sie alles tun. Tun sie aber nicht." Das ist der begleitende Text zum Spot der bis 9. Oktober rund 3.000 Mal im ORF und Privat-TV sowie in 163 Kinos in Österreich zu sehen sein wird und absichtlich mit der Schockwirkung des Betrachters arbeitet. "Ich wünsche mir, dass sich durch diese Kampagne mehr Österreicher anschnallen - und überleben. Wir wollen damit bewusst emotionalisieren." Begleitende Radiospots werden laut Gorbach rund 14.300 Mal ausgestrahlt.
Der Hintergrund zur Gurt-Offensive: EU-weit liegt die Anschnallquote bei rund 90 Prozent, in Österreich tun es aber nur 75 von 100. Gorbach: "95 Leben könnten pro Jahr gerettet werden, würden sich alle anschnallen." Bei der in der vergangenen Woche durchgeführten Verkehrskontrollaktion "Habicht" waren mehr als 10.000 Österreicher nicht angeschnallt, über 900 Kindersitze waren falsch montiert. 2004 kamen 480 Menschen im Pkw ums Leben, 221 davon waren nicht angegurtet.
Unterstützt wird die Kampagne auch von der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt, die eine Million Euro zuschießt. AUVA-Obmann Helmut Klomfar: "Wenn wir die Anschnallquote von 75 auf 80 Prozent heben können, ist das über die Reduktion der Kosten wieder herinnen. Das ist bestens investiertes Geld." (apa/red)
