Dienstag, 14. Juni 2005

"Aktion Habicht" in Österreich zu Ende: Die
Exekutive zählte rund 74.000 Vergehen!

  • Es gab alleine 46.000 Geschwindigkeitsübertretungen
  • Prokop-Sprecher Rauch: "Nicht letzte Aktion dieser Art"

74.000 Vergehen allein in Österreich gab es bei der in der vergangenen Woche durchgeführten, internationalen Verkehrssicherheitsaktion "Habicht". Das gab der Sprecher von Innenministerin Liese Prokop (V), Hannes Rauch, am Dienstag bekannt. Den größten Anteil hatten Geschwindigkeitsübertretungen, davon gab es rund 46.000.

Die "Aktion Habicht" fand von 6. bis 12. Juni in den Ländern der so genannten Salzburg-Gruppe - Österreich, Tschechien, Polen, Ungarn, Slowenien und Slowakei - statt. Dabei wurden verschärfte Verkehrskontrollen mit Hauptaugenmerk auf Geschwindigkeit, Gurtanlegen, Kindersicherheit sowie Alkohol und Drogen am Steuer durchgeführt. In Österreich waren insgesamt 21.100 Beamte im Einsatz.

Laut Rauch gab es in Österreich weiters 10.000 Vergehen gegen die Gurtanlege-Pflicht, 900 Mal wurde die Kindersicherheit nicht eingehalten, 639 Fälle betrafen Alkohol und Drogen am Steuer. Dazu kamen 15.000 "sonstige Vergehen" wie Telefonieren mit Handy ohne Freisprecheinrichtung oder Nicht-Blinken beim Abbiegen, etc.

Eine Gesamtbilanz der ersten derartigen grenzüberschreitenden Aktion soll es in den nächsten Tagen geben. Rauch kündigte aber an, "dass es nicht die letzte dieser Art" gewesen sein soll und Prokop sprach von einer "Signalwirkung für die Zukunft".

(apa)

14.6.2005 12:28